Flammensperren als Explosionsschutz

Flammensperren in Form von Bandsicherungen werden bei OBERLAND MANGOLD aus hochlegierten und korrosionsbeständigen Metallfolienbändern hergestellt. Die Abstände der Metallfolien bilden dabei die Spaltweite, welche anwendungsspezifisch an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden kann.

OBERLAND MANGOLD Flammensperren sind in der Lage, den Flammendurchschlag bei gleichzeitig sehr niedrigem Druckverlust sicher zu unterbinden.

 

 

Einsatzmöglichkeiten:

Flammensperren kommen überall dort zum Einsatz, wo explosive Gas-/Luftgemische vorhanden sind, zum Beispiel:

  • in Marine-Benzinmotoren
  • bei gasbetriebenen Blockheizkraftwerken (BHKW)
  • beim Be- und Entlüften von Tankanlagen
  • in Deponie- und Biogasanlagen

Flammensperren sind ein wichtiger Bestandteil von Flammendurchschlagsicherungen

Funktionsweise

Dank eines hohen Wärmeübergangs vom durchströmenden Medium zur Oberfläche der Metallfolienbänder, wird der Flamme eines entzündeten Gas-/Luftgemisches während der Durchströmung der Flammensperre sehr viel thermische Energie entzogen. Dadurch kommt die Flamme zum Erlöschen.

  • Je länger und enger der Spalt in der Flammensperre ist, desto besser ist der Lösch-Effekt.
  • Je kürzer und weiter der Spalt ist, umso geringer ist der Druckverlust über die Flammensperre.

Beide Zustände müssen deshalb experimentell optimiert werden.

Besondere Merkmale der OBERLAND MANGOLD Flammensperre:

  • Exakt definierte Spaltabstände über der kompletten Zellstirnfläche
  • Geringer Strömungswiderstand durch hohen freien Querschnitt
  • Einsatz sehr dünner Folien
  • Hohe mechanische Festigkeit (z.B. gegenüber Stoß-/Druckwellen) durch vollverlötete Struktur
  • Stabile Einhausung der Flammensperre durch ein Mantelrohr aus Edelstahl

Technische Daten:

  • Mögliche Bandsicherungs-Ø: 40 – 100 mm
  • Bandsicherungs-Längen: 10 / 25,4 / 30 / 40 / 50,8 mm
  • Nominale Spaltweite: 0,55 mm - 0,70 mm (je nach Anwendung und Gasgemisch)

Relevante Normen:

  • EN ISO 16852:2010
  • SAE J1928

 

Um eine Bauartzulassung zu erlangen, werden die Flammensperren als Einheit in der Flammendurchschlagsicherung vom Hersteller der Armaturen oder Anlagen nach nationalen und internationalen Normen geprüft.