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Der Metallträger und seine Qualitäten
Der entscheidende Vorteil eines Metallträgers ist seine geringen Zellwandstärke. Dies ist die Basis für ein kleineres Bauvolumen mit geringerem Eigengewicht des Katalysators. Die verwendeten Metallwerkstoffe bieten zudem eine sehr hohe Temperaturstabilität, optimale thermische Leitfähigkeit und hohe mechanische Belastbarkeit. Wichtige Voraussetzungen, um die heute oftmals geforderte motornahe Integration in das jeweilige Abgassystem zu ermöglichen. Ein weiterer Vorteil des Oberland Metallträgers besteht in der flexiblen Gestaltung der Kanalstrukturen. Je nach Anwendung ist es möglich, den Turbulenzgrad in der Kanalstruktur zu erhöhen. Ein entscheidender Vorteil, da der Gasaustausch zwischen Abgas und katalytisch aktiven Komponenten und somit die katalytische Aktivität erhöht wird.
Da die Metallträger direkt in die Abgasanlagen verschweisst werden können, reduziert sich der Montage-Aufwand im Vergleich zu keramischen Substraten erheblich.
Zwei unterschiedlich strukturierte Folien werden zur Zellmatrix aufgebaut.
In einem speziellen Verfahren werden die Kontaktpunkte anschließend im Hochvakuumofen verlötet, so dass die hohe mechanische Festigkeit und eine präzise Zellenstruktur erreicht werden.
Damit der Metallträger anschließend als Katalysator eingesetzt werden kann, ist eine Beschichtung mit Edelmetallen Voraussetzung.
Zur Herstellung der Zellmatrix werden hauchdünn ausgewalzte, hochlegierte Spezialstähle verwendet. Eine geprägte und eine glatte Folie werden spiralförmig zur Zellmatrix aufgebaut.
Damit der Metallträger anschließend als Katalysator eingesetzt werden kann, ist eine Beschichtung mit Edelmetallen Voraussetzung.
Die Leistungsfähigkeit der Katalysatoren wird durch die Art der Beschichtung, durch die Zelligkeit (Zahl der Zellen pro inch2:50-1200 cpsi)und durch das zur Verfügung gestellte Trägervolumen bestimmt. Es können produktionstechnisch Trägerdurchmesser von 28-1200 mm realisiert werden.
Effektive Lösung zur Reduzierung von Partikeln aus Dieselmotoren
Der zulässige Partikelausstoß bei neuen Dieselfahrzeugen reduzierte sich in den vergangenen Jahren erheblich. Die immer höher werdenden Einspritzdrücke bei modernen Dieselmotoren führten jedoch zur einer Verschiebung der Partikelgrößenverteilung hin zu sehr kleinen lungengängigen und somit besonders gesundheitsgefährdenden Partikeln. Als wirksame Maßnahme zur Senkung der Partikel bietet sich bei Neufahrzeugen ein geschlossener Partikelfilter an. In diesem muss das Abgas bedingt durch wechselseitig verschlossene Kanalstrukturen hochporöse Zellwände durchströmen, an denen die Rußpartikel dann abgeschieden werden. Zum Abbrand der im Filter eingelagerten Partikel sind jedoch stets aktive Regenerationsmaßnahmen, welche meist einen Eingriff ins Motormanagement erfordern, notwendig.
Für die Nachrüstung von bereits im Verkehr befindlichen älteren Dieselfahrzeugen ist der geschlossene Partikelfilter nur bedingt geeignet, da solche aktiven Regenerationsmaßnahmen gar nicht, oder nur über komplexe Regenerationssteuerungen realisiert werden können.
Eine innovative und fahrzeugtaugliche Alternative zu einem geschlossenen Partikelfilter ist der Oberland Partikel-Katalysator. Es handelt sich um eine offene, nicht verblockbare Metallträgerstruktur, auf der die Rußpartikel temporär abgeschieden werden. Durch die spezielle Prägung der Metallträgerstruktur werden in der Zellmatrix Radial- und Tangentialströmungen erzeugt, welche die Partikelabscheidung an den Zellwänden bewirken. Zusätzlich werden in einem speziell entwickelten Produktionsverfahren metallische Mikrokugeln auf der Oberfläche der offenen Trägerstruktur aufgebracht. Diese erhöhen die aktive Filtrationsoberfläche und bilden zusätzliche Rußspeicherzonen.
Mit einer solchen offenen Filterstruktur kann eine Abscheiderate bei den Partikeln von 30 bis 60%, je nach Anwendung und Einsatz, erzielt werden. Der Partikel-Katalysator regeneriert passiv, also ohne zusätzliche Regenerationsmaßnahmen bei einer Abgastemperatur von > 220 ° C. Dies ist möglich, da der Partikel-Katalysator katalytisch beschichtet ist.
Der Oberland Partikel-Katalysator eignet sich besonders für die Nachrüstung von gebrauchten Dieselfahrzeugen, da er in der Regel den serienmäßig verbauten Oxidationskatalysator ersetzt und somit ohne großen Aufwand in die Fahrzeuge integriert werden kann.
Senken Sie jetzt den Steuerverbrauch bei Ihrem Fahrzeug. Nachgerüstet mit dem Oberland Mini-Kat wird Ihr gebrauchter PKW mit Benzinmotor bei der Kfz-Steuer als EURO2 oder sogar D3 eingestuft.
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Das System
arbeitet sehr effektiv. Der Oberland Mini-Kat, ein Metallträger mit hoher Edelmetallbeladung, wird zusätzlich in das Abgasrohr montiert. Der Originalkat bleibt erhalten. -
Die Wirkung
ist überzeugend. Der Mini-Kat senkt den Schadstoffausstoß deutlich und unterstützt somit auch altersschwache Katalysatoren. -
Die Montage
ist absolut einfach. Ihre Kfz-Werkstatt montiert den Oberland Mini-Kat in die Abgasanlage. Die Montagezeit beträgt nur rund 1/2 Stunde.
Oberland Mangold bietet neben dem Metallträger / Partikel-Katalysator als solches auch komplette Abgasreinigungssysteme an. Schwerpunkt war in den vergangenen Jahren hier die Nachrüstung von älteren Dieselfahrzeugen mit einem Oxidations-Katalysator. Der Vorteil liegt für den Dieselfahrer in einer Reduzierung der Kraftfahrzeugsteuer und einer erheblichen Absenkung des Schadstoffausstoßes – im Zuge der zunehmenden Umweltbelastung durch Kraftfahrzeuge ein wesentlicher Aspekt. Heute werden Nachrüstsysteme für alle gängigen Dieselfahrzeuge angeboten.
Als zusätzlichen Service für unsere Kunden bietet Oberland Mangold neben dem Metallträger auch komplette Konzepte zur Schadstoffsenkung von Fahrzeugen an. Dies beginnt mit der Erarbeitung und Umsetzung des Schadstoffminderungssystems, gefolgt von der Homologation nach gültigen Abgasprüfrichtlinien und der anschließenden Fertigung der kompletten Abgasreinigungssysteme auf modernen Rohrbiege- und Schweißanlagen.















