Jetzt nachrüsten: Endspurt bei der Förderung von Dieselpartikelfiltern

Oberland Mangold GmbH bietet die Filter für fast alle Modelle an

Stichtag für die letztmalige Bezuschussung ist der 31. Dezember 2015. Die Oberland Mangold GmbH bietet die Filter für fast alle Modelle an.

Am 31. Dezember ist Dieselpartikelfilter-Tag: Dann haben die Halter von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen letztmals die Möglichkeit, ihr Fahrzeug mit einem Rußpartikelfilter nachzurüsten, wenn sie 260 € in bar kassieren wollen. Nur wer den Einbau bis Ende des Jahres nachweisen kann, erhält die Zahlung aus dem staatlichen Fördertopf, der zurzeit noch gut gefüllt ist.

Die Erfahrungen der letzten Förderperioden haben gezeigt, dass gerade gegen Ende des Zeitraums Autofahrer verstärkt von dem Angebot Gebrauch machen. Ist der Fördertopf leer, bleibt auch das Portemonnaie leer. Die Partikelfilter werden von der Oberland Mangold GmbH (Eschenlohe) für fast alle Modelle angeboten. Der Endspurt der Förderung hat auch deshalb  begonnen, weil die Bundesregierung nach mehreren Förderperioden keine weitere mehr plant.

Der Weg zur Prämie ist einfach:

  • Filter in einer Werkstatt mit Berechtigung zur Abgasuntersuchung einbauen lassen
  • Nachrüstung von der Werkstatt oder einem Sachverständigen bescheinigen lassen
  • Technische Verbesserung mit Datum von der Zulassungsstelle im Fahrzeugschein eintragen lassen
  • Prämie über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA / www.bafa.de) beantragen und aufs Konto auszahlen lassen.

Die Vorteile der Nachrüstung für den Autofahrer sind bekannt: Neben den 260 € bekommt er die grüne Plakette und hat damit Zufahrt in alle deutschen Umweltzonen, die diese Plakette ganz überwiegend als Einfahrtsvoraussetzung verlangen. Er erhöht zudem den Wiederverkaufswert seines Fahrzeugs und trägt aktiv zum Umweltschutz bei: Gefilterte Dieselfahrzeuge stoßen wesentlich weniger Dieselruß aus, der von der Weltgesundheitsorganisation mittlerweile als krebserregend eingestuft ist.

Weitere Informationen zur Förderung der Nachrüstung von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen mit Rußpartikelfiltern hält das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bereit. Hotline: 00496196 908-1471

Firmenprofil

Schneeketten stehen am Anfang der Oberland-Mangold-Unternehmensgeschichte. Die produzierte Firmengründer Anton Mangold ab 1968, ehe er in den 80er Jahren im  boomenden Markt von Abgaskatalysatoren für Kfz unternehmerische Chancen entdeckte. 1985 gründete er in Garmisch-Partenkirchen die Oberland Mangold GmbH. Schon damals erkannte er die Vorteile metallischer  Wabenstrukturen gegenüber Keramik als Katalysatorträger. Als die Firmenräume im Zuge ständiger Expansion zu klein wurden, zog das Unternehmen 2003 in einen modernen Neubau in Eschenlohe, 16 Kilometer nördlich von Garmisch-Partenkirchen.

Basis der umfangreichen Produktpalette ist der mit einem katalytisch aktiven Edelmetall beschichtete Oberland-Mangold-Metallträger. Als Katalysator wird er in verschiedensten Einsatzbereichen zur Abgasreinigung eingesetzt. Im Laufe der Jahre wurde die Produktion der Metallträger um die Herstellung kompletter Abgasreinigungssystem-Anlagen ergänzt.

Oberland Mangold agiert weltweit. Zum Kundenkreis zählen die Fahrzeugindustrie, Beschichtungsunternehmen, der Industrieanlagenbau und Hersteller von Klein- und Industriemotoren. Auch im Aftermarket behaupten sich Metallträger aus Eschenlohe als komplette Nachrüstsystembausätze. Automobiles Neuland betrat Oberland Mangold 2014. Mit der Reinigung von verstopften Dieselpartikelfiltern bietet das Unternehmen eine kostengünstige Alternative zum Kauf eines neuen Filters.

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